Handfeuerlöscher

 

Beim Nasslöscher wird als Löschmittel Wasser verwendet. Fallweise ist dem Wasser ein Frostschutz oder Netzmittel zugesetzt. Als Treibmittel wird Kohlensäure verwendet. Löschmittelinhalt 10 Liter, Leistung von 5-6 Liter pro Minute bei einer Wurfhöhe von 6 Metern und einer Wurfbreite von 10 Metern. Er bewirkt die Kühlung des brennbaren Stoffes und ist geeignet für die Bekämpfung von festen, unter Glut und Flammbildung brennenden Stoffen, wie Holz, Papier, Stroh u. dgl. (ausgenommen Metall)


Schaumlöscher (Brandklasse A, B)

Sie dienen hauptsächlich zur Bekämpfung von Bränden flüssiger Stoffe, wie Benzin, Petroleum, Öle, Fette, Lacke und fester Stoffe (flamm- und glutbildend). Füllmenge: 10 Liter wässrige AFFF-Schaummittellösung (AFFF = aqueos film forming foam)

 

Trockenlöscher

Bei den Trockenlöschern unterscheidet man nach Art des Löschpulvers Löscher mit Glutbrandpulver und Flammbrandpulver. Nach ihrer Füllmenge werden sei in 1, 2, 6 und 12 kg Löscher unterteilt. Als Treibmittel wird meist Kohlendioxid verwendet.

 

 

  • Glutbrandpulverlöscher (Brandklasse A, B, C)

Glutbrandpulver ist grundsätzlich zum Löschen von Glutbränden geeignet, es ist allerdings immer das Nachlöschen mit Wasser erforderlich.

 

  • Flammbrandpulverlöscher (Brandklasse B, C)

Das Flammbrandpulver besteht meist aus einer Natriumbikarbonatbasis mit verschiedenen Zusätzen. Flammbrandpulver kann nur zur Bekämpfung von Bränden in der Flammbrandphase verwendet werden. Verbleibende Glutbrände sind mit Wasser nach zu löschen.

 

  • Kohlensäurelöscher (Brandklasse B, C)

Kohlensäurelöscher (CO2-Löscher) eigenen sich besonders zur Bekämpfung von Bränden an elektrischen Anlagen (z.B. Verteiler, Relaisstationen, Schaltwarten, etc.), Großküchen und hochwertigen Maschinen. Auch gegen Flüssigkeits- und Gasbrände können diese Geräte eingesetzt werden. Schäden durch Löschmittelrückstände sind ausgeschlossen, da Kohlensäure rückstandslos verdunstet.