3. April 2026
Am 31.03.2026 fand um 17:00 Uhr im Rüsthaus Köttmannsdorf ein fachlicher Austausch zum Thema Strahlenschutz statt. Ziel dieses Treffens war die Intensivierung der Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen sowie die Stärkung der bereits bestehenden Kompetenz und des vorhandenen Wissens durch gemeinsame Übungen und Schulungen im Bezirk Klagenfurt-Land und in der Stadt Klagenfurt.
Am Austausch nahmen unter anderem drei Vertreter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, darunter der Kommandant BI DI Herbert Schifferl sowie zwei Vertreter der Betriebsfeuerwehr des designierten Klinikums Klagenfurt teil. Im Rahmen des Gespräches wurde auch die fachliche Unterstützung durch die zuständige Landesstrahlenschutzbeauftragte, Frau Anna Knoltsch, BA BSc MSc MDisMgt, angesprochen und von dieser ausdrücklich angeboten.
Der anwesende Landeszivilschutzpräsident des Landes Kärnten, Harald Geissler bekräftigte die Erforderlichkeit einer engen Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen im Interesse der Sicherheit der Zivilbevölkerung. Ebenso unterstrich der Bürgermeister der Marktgemeinde Köttmannsdorf, Ing. Josef Liendl, in seiner Funktion als ehemaliger Bezirksstrahlenschutzbeauftragter des Bezirkes Klagenfurt-Land, die besondere Bedeutung dieses Fachthemas.
Ein zentraler Bestandteil in diesem Zusammenhang ist der F-KAT 3 mit seiner Aufgabe der Dekontaminationsstraße für die Feuerwehr und das Land Kärnten. Die Feuerwehr Köttmannsdorf unterstützt als eingegliederte Einheit dieses Deko-Zuges den Bereich Strahlenschutz mit neun ausgebildeten Kameraden und stellt damit einen wesentlichen Bestandteil in diesem Einsatzsegment dar.
Im Zuge des mehrstündigen fachlichen Austauschgespräches wurde dem in den Ruhestand verabschiedeten Landesstrahlenschutzbeauftragten Mag. Dr. Rudolf Weissitsch durch den Gemeindefeuerwehrkommandanten Ing. Oswald Murisciano, BSc., für die jahrzehntelange kooperative Zusammenarbeit mit einem kleinen Präsent gedankt. Mag. Dr. Rudolf Weissitsch bedankte sich für diese Geste und gewährte den Anwesenden wertvolle geschichtliche Einblicke sowie Erläuterungen zu den rechtlichen Grundlagen des Strahlenschutzes in Kärnten. Dabei wurden insbesondere die Entwicklung der Strahlenschutzorganisation, die behördlichen Zuständigkeiten sowie die grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen für Vorbereitung, Zusammenarbeit und Einsatzbewältigung im Strahlenschutzbereich thematisiert.
Abschließend bekräftigten alle Teilnehmer des Diskussionsforums die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit im Bereich des Strahlenschutzes durch gemeinsame Übungen und Schulungen in der Stadt Klagenfurt und im Bezirk Klagenfurt-Land weiter zu intensivieren, um die Sicherheit und Einsatzbereitschaft der beteiligten Notfallhelfer nachhaltig zu stärken.






