6. April 2026
Seit dem vergangenen Jahreswechsel wurde der Übungsbetrieb in unserer Feuerwehr neu strukturiert. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, trainieren wir seit diesem Jahr in Kleingruppen. In mehreren Einheiten bereiten sich diese sowohl praktisch als auch theoretisch im Lehrsaal gezielt auf die jeweiligen Übungsziele vor.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen eine deutlich gesteigerte Effizienz, sowie eine hohe Zufriedenheit innerhalb der Mannschaft.
Am Ostermontag fand unsere traditionelle Frühjahrsübung statt. Übungsszenario: Brand bei unserer Regionalwärme im Kesselraum mit Rauchentwicklung, eingeschlossene und verletzte Personen. Auch die verschiedene Gefahrenstoffbehälter wurden schon bei der Anfahrt in der Einsatzplanung mit einbezogen.
Bereits bei der ersten Erkundung zeigte sich eine komplexe Einsatzlage:
Der Kesselraum grenzt unmittelbar an ein Hackgutlager, wodurch eine rasche Brandausbreitung möglich gewesen wäre. Zusätzlich mussten mehrere Gefahrenlagen gleichzeitig bewältigt werden.
Unsere Atemschutztrupps führten umgehend den Innenangriff zur Brandbekämpfung durch und begannen unverzüglich mit der Rettung der eingeschlossenen Person aus dem Kontrollraum.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rettung der verletzten Person aus der Grube, die unter gesicherten Bedingungen durchgeführt werden musste.
Parallel dazu wurde die Löschwasserversorgung über eine Tragkraftspritze aus dem nahegelegenen Bach sichergestellt. Da der nächstgelegene Hydrant als ausgefallen angenommen wurde, musste zudem eine rund 350 Meter lange Zubringerleitung zum Brandobjekt verlegt werden.
Im Außenbereich lag der Fokus auf dem Schutz angrenzender Gefahrenbereiche, insbesondere:
• Kühlung der Natronlaugebehälter
• Sicherung des Diesellagers
• Verhinderung einer Brandausbreitung auf das Hackgutlager und dem Dachstuhl
Ein herzlicher Dank gilt dem Übungsleiter für die Organisation und der Regionalwärme für die ausgezeichnete Bewirtung.




















